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Buchrezension: Die Geheimmission des Tempelritters von Frank Fabian

Die Geheimmission des Tempelritters

Die Geheimmission des Tempelritters

Bis heute wurden die Geheimriten der Tempelritter nicht wirklich ausgeleuchtet. Kaum jemand weiß wirklich, welch unglaublicher „Motivations-Instrumente“ man sich schon im 12. Jahrhundert bediente, um Menschen in den „heiligen Krieg“ und in einem „Kreuzzug“ zu hetzen. “Die Geheimmission des Tempelritters” von Frank Fabian ist ein spannend Historische Roman das man lesen muss.

Der Roman spielt während des Zweiten Kreuzzugs (1147 – 1149), der von dem Zisterzienser-Abt Bernhard von Clairvaux initiiert und auf den Weg gebracht wurde, einem hochbegabten Prediger mit „honigsüßer Stimme“, wie das in den Quellen bezeichnet wird. Weiter spielte die Abtei Cluny (Burgund, Frankreich) eine Schlüsselrolle.

Um die Ausbreitung des Christentums zu propagieren, hebt Clairvaux den Orden der Tempelritter aus der Taufe – die eine eigenartige Mischung aus Mönch und Krieger darstellen. Er schreibt ihnen eigene Ordensregeln auf den Leib.

Wider Erwarten wird der Benediktiner-Mönch Johannes nach harten Prüfungen in die Reihen der Tempelritter aufgenommen. Von Clairvaux wird er mit einer hoch geheimen Mission beauftragt: Er soll den legendären „Alten vom Berge“ töten, den Führer der Assassinen, des Meuchelmörder-Ordens, dessen Hauptburg in Persien gelegen ist.

Clairvaux bedient sich aller Listen, Intrigen, Tücken und Täuschungen, die in diesem Zeitalter möglich sind. Johannes wird schlussendlich sogar von der Templerregel der Keuschheit und dem Gebot, „Frauen nicht ins Angesicht  schauen zu dürfen“ befreit, damit er im künstlichen „Paradies“ der Assassinen, das diese auf ihrer Burg Alamut angelegt haben, seine Absichten durchsetzen kann.

Johannes aber wird von den Assassinen „umgedreht“. Im „Paradies“ bedienen ihn 22 makellose Hûris, wie die Paradiesjungfrauen heißen, weiter spielen bestimmte Drogen, Musik, Getränke und Speisen eine Rolle. Johannes gerät zwischen alle Fronten. Schließlich gelingt es ihm unter unendlichen Gefahren, zu entkommen – aber erst nachdem man ihm den Befehl eingepflanzt hat, Bernhard von Clairvaux zu töten und nachdem er zu einem Anbeter Allahs mutiert ist.